
Fit für die Schule
Mit der Einschulung ändert sich vieles im Leben eines Kindes, auch was die Ernährung angeht. Standen vorher vor allem Toben und Spielen auf dem Programm, gilt es nun zusätzlich eine Fülle von neuen Informationen zu verarbeiten und während langer Schulstunden konzentriert zu bleiben.
Um dies leisten zu können, brauchen Schulkinder neben Kohlenhydraten, Eiweiß und hochwertigen Fetten vor allem viele Vitamine und Mineralstoffe.
Schon dadurch, dass sich der Körper eines Sechs- oder Siebenjährigen noch im Aufbaustadium befindet und ständig neue Zellen bildet, ist sein Nährstoffbedarf groß. Schule, Hausaufgaben und das Ausleben des natürlichen Bewegungsdrangs sorgen für eine weitere Erhöhung. Sie muss mit Hilfe einer ausgewogenen, hochwertigen Ernährung gedeckt werden. Dazu gehören:
- Kohlenhydrate
- Eiweiße
- hochwertige Fette
- Vitamine
- Mineralstoffe und Spurenelemente
Gute natürliche Quellen für Kohlenhydrate sind Getreideprodukte wie Brot, Nudeln und Reis. Vollkornprodukte haben den Vorteil, dass sie länger sättigen, wertvolle Ballaststoffe zur Regulierung der Verdauung und zudem Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Milchprodukte sowie gelegentliche Fleisch- und Fischmahlzeiten liefern dem Körper das benötigte Eiweiß. Geringe Mengen pflanzlicher Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren benötigt der Organismus ebenfalls. Für eine gute Vitamin- und Mineralstoffversorgung sollten Kinder viel Obst und Gemüse essen.

Gemüsemuffeln fehlen Vitamine
Leider stehen diese Speisen auf der Hitliste der Kids gewöhnlich nicht ganz oben. Die Spitzenreiter heißen vielmehr Schokoriegel, Limonade und Fastfood und führen dem kindlichen Körper kaum mehr als jede Menge Kalorien zu. Auch Fisch und selbst Fleisch und Milchprodukte werden häufig verschmäht. Bei solchen Ernährungsgewohnheiten kann es zu einer suboptimalen Versorgung mit einzelnen Nährstoffen kommen.
Wenn ein Kind oft schlapp ist, schnell müde wird, sich schlecht konzentrieren kann rundum lustlos wirkt, fehlen ihm möglicherweise wichtige Vitamine oder Mineralstoffe, etwa Vitamin C, Vitamin D, B-Vitamine oder Eisen. Hier kann ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell an den kindlichen Bedürfnissen orientiert ist, helfen, den täglichen Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.

Nicht aufs Frühstück verzichten
Ein geregelter Mahlzeitenrhythmus ist für Kinder besonders wichtig, denn ihr Körper kann schlechter Energie speichern als der eines Erwachsenen. Drei kindgerechte Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten - alle inklusive Obst oder Gemüse - sollten über den gesamten Tag verteilt werden. Auch wenn es jetzt morgens hektisch wird, darf das Frühstück nicht ausfallen. Sonst droht schon gegen 10.00 Uhr ein Tief, das eine konzentrierte Teilnahme am Unterricht ausschließt. Der Start in den Tag gelingt am besten mit Milch oder Kakao, Vollkornprodukten wie Haferflocken oder Vollkornbrot, Käse oder magerem Aufschnitt sowie etwas Obst, Rohkost oder Fruchtsaft. Dieselben Zutaten sind auch für das Pausenbrot ideal, das die Power für die zweite Hälfte des Morgens bereitstellt. Ausreichendes Trinken gehört darüber hinaus zu einer guten Ernährung. Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, verliert an geistiger Leistungsfähigkeit und wird träge.

Vitamine für gute Noten
Für Schulkinder ist eine ausgewogene Ernährung, die ihnen alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente liefert, sehr wichtig. Schließlich befinden sie sich nicht nur mitten in einer Entwicklungs- und Wachstumsphase, sie sollen auch stundenlang aufnahmefähig sein, konzentriert arbeiten und trotzdem noch Spaß am Spielen haben.
Viel Vollkorn, Obst und Gemüse - das sind drei Nahrungsbestandteile, von denen Kinder täglich reichlich essen sollten, damit sie fit für die Schule bleiben. Diese Speisen enthalten neben langfristig sättigenden Kohlenhydraten und Ballaststoffen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Auch fettarme Milchprodukte, gelegentliche Fleischportionen und geringe Mengen an hochwertigen Pflanzenölen gehören auf den Speiseplan eines Schulkindes. Allerdings haben viele Kinder ganz spezielle Vorlieben oder Phasen, in denen sie nur bestimmte Nahrungsmittel essen möchten. Während Jan am liebsten täglich Spaghetti mit Ketchup hätte, will Kathrin immer nur Pizza. Gemüse wird oft völlig verweigert, nur wenige Obstsorten akzeptiert. Werden Schüler zur gesunden Ernährung befragt, wissen sie durchaus Bescheid, worauf es ankommt. Ein gesundes Ernährungsverhalten ist dennoch nicht die Regel. Ganz wichtig ist hier - wie so oft - die Vorbildfunktion der Eltern. Verbote und strenge Einschränkungen zeigen gewöhnlich nicht die gewünschte Wirkung. Gute Erfahrungen machen Eltern, die ihre Kinder an der Auswahl und an der Zubereitung des Essens teilhaben lassen. Frisches Obst und Gemüse kommen besser an, wenn sie in mundgerechte Häppchen zerkleinert werden.

Gesund bleiben dank guter Abwehr
Vitamine und Mineralstoffe sind darüber hinaus grundlegend für eine gute körpereigene Abwehrkraft. Ist ein Kind häufig schlapp und müde, dann bekommt das Immunsystem möglicherweise nicht alles, was es braucht. Schon eine geringfügig suboptimale Versorgung mit Vitamin C führt beispielsweise zu einer verminderten körpereigenen Abwehr. Da der Körper das Vitamin nicht speichern kann, muss es ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Gute natürliche Quellen sind Paprika, Kiwis und Zitrusfrüchte. Auch Zink spielt eine wichtige Rolle für die Abwehrkräfte. Es ist z. B. in rotem Fleisch enthalten. Helle Fleischsorten wie Huhn, die von Kindern meist bevorzugt werden, sind deutlich ärmer an Zink.


