FAQ

 
Warum soll ich Centrum kaufen, wenn ich bei jedem Discounter billige Multivitamintabletten oder -säfte bekommen kann?

Centrum und Centrum Generation 50+ orientieren sich sehr genau an den Bedürfnissen ihrer Verwender und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in sinnvoll aufeinander abgestimmtem Verhältnis und garantiert gleichbleibend hoher Qualität. Jede einzelne Caplette ist mit einem speziellen Coating, einem Überzug versehen, der die empfindlichen Inhaltstoffe vor Licht und Sauerstoff schützt. Centrum unterzieht sich regelmäßigen Qualitätskontrollen. Das Produkt und seine Inhaltsstoffe, aber auch der gesamte Herstellungsprozess werden streng überwacht. Der guten Centrum Qualität können Sie vertrauen!

Die kontrollierten Markenprodukte von Centrum ermöglichen es Ihnen, Ihre Ernährung sinnvoll und zuverlässig mit hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen zu ergänzen.

Sind die Vitamine in Centrum natürlichen Ursprungs oder synthetisch hergestellt?

Für Centrum verwenden wir ausschließlich synthetische Vitamine. Die synthetischen Vitamine sind aber von ihrer Struktur den natürlichen Vitaminen gleich und haben daher dieselbe Wirkung. Dies gilt mit Ausnahme von Vitamin E. Vitamin E existiert – chemisch gesehen – in verschiedenen Formen, die sich in ihrer räumlichen Struktur unterscheiden.

Wieviel Centrum darf ich einnehmen?

Die Centrum-Capletten setzen sich so zusammen, dass eine Caplette zur Deckung des täglichen Bedarfs beiträgt. Eine höhere Dosierung ist nicht sinnvoll.

Was bedeutet das Wort Caplette?

„Caplette“ ist eine Bezeichnung, die aus den Ursprungswörtern Tablette und Kapsel kreiert wurde und die die leichte Schluckbarkeit unterstreichen soll.

Wie bewahre ich meine Centrum Capletten am besten auf?

Vitamine sind empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff, Hitze und Feuchtigkeit. Ihre Centrum Capletten sollten sie deshalb an einem trockenen Ort und bei einer Temperatur von nicht mehr als +25° C aufbewahren. Bitte bewahren Sie Centrum weder im Bad noch im Kühlschrank auf. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Dose nach der Entnahme einer Caplette wieder richtig verschließen.

Die Capletten sind mir zum Schlucken zu groß. Kann ich sie zerkleinern oder zerkauen?

Zum Zerkauen sind ausschließlich die Centrum Junior Capletten geeignet. Die Centrum von A bis Zink Capletten ebenso wie die Centrum Generation 50+ Capletten lassen sich unkompliziert in zwei Hälfen zerbrechen. Die einzelnen Hälften sind so klein, dass sie beim Schlucken gewöhnlich keine Probleme bereiten. Man kann die Capletten auch mit einem Löffel zermörsern und anschließend schlucken.

Schadet es, wenn ich die Capletten mit Kaffee zu mir nehme?

Es schadet nicht, wenn Sie Ihre Caplette mit Kaffee einnehmen, aber wenn Sie stattdessen Wasser oder verdünnten Fruchtsaft zu sich nehmen, leisten Sie gleichzeitig einen Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung Ihres Körpers.

Enthält Centrum Lactose?

Die drei Centrum Produkte enthalten max. 1 mg Lactose pro Caplette. Dies entspricht lediglich 0,1% der Lactosemenge, die für eine lactosefreie Ernährung zugrunde gelegt wird.

Enthält Centrum Fructose?

Keines der Centrum-Produkte enthält Fructose.

Centrum Junior enthält den Zuckeraustauschstoff Xylit und den Süßstoff Aspartam.

Enthält Centrum Gluten?

Alle drei Centrum-Produkte sind glutenfrei.

Enthält Centrum Hefe?

Alle Produkte sind hefefrei. Selen wird in Form von Natriumselenat eingesetzt.

Ich bin Diabetiker. Was muss ich bei der Einnahme von Centrum beachten?

Generation 50+ und Centrum von A bis Zink sind ohne Anrechnung von BE für Diabetiker geeignet. Bei Centrum Junior werden 0,1 BE in Anrechnung gebracht.

Kann man Centrum gleichzeitige mit Marcumar einnehmen?

Ja, eine gleichzeitige Einnahme von Centrum und Marcumar ist möglich.

Warum sind die Capletten unterschiedlich gefärbt?

Durch die individuelle Färbung lassen sich die Capletten der einzelnen Centrum Produkte zuverlässig unterscheiden.

Auf der Caplette steht E3/S2. Ist das die richtige Caplette und was bedeutet das?

Der Aufdruck E3/S2 steht auf unseren normalen bzw. Generation 50+ Capletten und ist eine firmeninterne Kodierung, damit verschiedene Capletten immer voneinander unterschieden werden können.

Nützen Nahrungsergänzungsmittel denn nun oder nicht?

Es gibt eindeutige Belege, dass eine unzureichende Zufuhr an Mikronährstoffen (Vitamine, Minerale, Spurenelemente) sowie einigen pflanzlichen bioaktiven Inhaltsstoffen (Carotinoide, wie Beta-Carotin, Lutein, Flavonoide u.a.) einen ungünstigen Einfluss auf den Gesundheitszustand hat.

Mikronährstoffe sind verantwortlich für

  • eine einwandfreie Funktion des Immunsystems
  • kontrolliertes Wachstum und Entwicklung von Zellen und Geweben
  • Schutz vor reaktiven Sauerstoffverbindungen
  • Funktion des Stoffwechsels
  • Hormonfunktionen
  • Fortpflanzung
  • regelrechte Entwicklung des ungeborenen Kindes
Wie kommt es, dass Sinn und Unsinn immer wieder kontrovers diskutiert werden? Woher kommt die Abwehrhaltung einiger Interessensgruppen gegen Nahrungsergänzungen?

Die kontroverse Diskussion begründet sich auf verschiedene Kernaussagen:
a. In Industrienationen mit ausreichendem Angebot kommt ein Mangel nicht vor
b. Jeder kann sich ausreichend und gesund ernähren
c. Zuviel Vitamine werden ausgeschieden
Diese Punkte werden vornehmlich durch einzelne Fachgesellschaften bzw. Verbraucherschutz angeführt und treffen auf den gesunden Erwachsenen, ohne sonstige Belastung im weitesten Sinne auch sicherlich zu.

In der Realität sind Nahrungsangebot und Ernährungsstatus der Bevölkerung aber nicht immer deckungsgleich. Die europäische SENECA Studie, an der auch deutsche Zentren teilnehmen, hat seit 1988 eine große Menge Daten zu Fragen von Ernährung, Lifestyle, mentaler Gesundheit und Vitaminstatus im Alter zusammengetragen. Demnach sind die Aufnahmen von Vitamin B6 und Vitamin D bei größeren Gruppen älterer Menschen in Europa suboptimal.

Dass zu viele Vitamine ausgeschieden werden, ist eine alte Volksweisheit, die inzwischen wissenschaftlich widerlegt ist. Auch das „synthetische“ Vitamine anders aufgenommen werden oder wirken, ist nicht haltbar, da der Organismus zwischen Vitaminen aus Nahrungsergänzungsmitteln und solchen aus einem Lebensmittel (Ausnahme synthetisches Vitamin E) nicht unterscheidet.

Sind Multivitamine (wie z.B. Centrum) Produkten mit einzelnen oder wenigen Inhaltsstoffen überlegen, wenn sie dauerhaft zur Nahrungsergänzung eingenommen werden?

Komplexe Präparate sind für den ernährungswissenschaftlich nicht vorgebildeten Verbraucher in der Regel einem Mix aus Monoprodukten oder solchen mit nur wenigen Inhaltsstoffen vorzuziehen. Sinnvoll zusammengesetzte Produkte erleichtern die tägliche Aufnahme aller essentiellen Mikronährstoffe in der empfohlenen Höhe, ohne dass der Verbraucher ihre Einnahme anpassen und aufeinander abstimmen muss.

Die dauerhafte Nahrungsergänzung einzelner Mikronährstoffe „auf Verdacht“ birgt das Risiko, dass dem Anwender einzelne Mikronährstoffe fehlen, andere ggf. zuviel sind, und er dabei der trügerischen Sicherheit unterliegt, er sei ausreichend versorgt.

Welche Mikronährstoffarten sollte ein sinnvoll zusammengesetztes Produkt mindestens enthalten?

Ein sinnvoll zusammengesetztes Produkt enthält außer Vitaminen auch essentielle Mineralien und Spurenelemente. Es sollten mindestens 75 % der Referenzwerte (DACH) bei bestimmungsgemäßer Anwendung erreicht werden. Im Falle einer gezielten Indikation, wie z.B. Osteoporose, können einzelne Mikronährstoffe (Vitamin D, Vitamin K, Calcium) in Dosierungen eingesetzt werden, die auf der Grundlage entsprechender Studien auch höher dosiert sein können.

Ist mit physiologisch dosierten Multivitaminpräparaten zur Nahrungsergänzung (z.B. Centrum), wie sie in Deutschland in der Apotheke erhältlich sind, eine Überdosierung zu befürchten?

Nein! Überdosierungen sind selbst bei Überschreitung der Empfehlung um das mehr als dreifache nicht zu befürchten, da die Aufnahme der Vitamine in weiten Bereichen geregelt wird. Dies ist ein von der Natur sinnvoll eingerichteter Vorgang, der sich auf Grund der Tatsache entwickelt hat, dass Mikronährstoffe in sehr unterschiedlicher Menge in Lebensmitteln vorkommen können. So kann in 100g Leber bis zum 20-fachen des Referenzwertes für Vitamin A liegen, ohne dass daraus, selbst wenn man mehrmals im Monat Leber auf dem Speiseplan hat, ein Risiko resultieren würde. Ähnliches gilt für Vitamin E in Keimölen oder Vitamin C in Zitrusfrüchten. Hier können leicht Mengen aufgenommen werden, die weit über den Empfehlungen liegen, ohne dass mit Nebenwirkungen gerechnet werden müsste. Eine übermäßige Anreicherung im Körper wird nicht beobachtet. Daher besteht bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Präparaten, die 100% der Empfehlungen enthalten, keinerlei Risiko.

Der Sicherheitsbereich von Multivitaminpräparaten bezüglich der Dosierung und Kombination ist relativ breit: Schädliche Nebenwirkungen durch den Konsum von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten sind im Allgemeinen nicht zu erwarten, wenn die Dosierungen im Bereich der Nährstoffempfehlungen (RDA*) liegen. Erst durch massive Überdosierung im Zuge unsachgemäßen Gebrauchs steigt die Inzidens für schädliche Reaktionen. Dosierungen im unphysiologischen Bereich (mehr als 5-10-fach RDA*) können in erster Linie bei fettlöslichen Vitaminen und einigen Mineralstoffen (Eisen) und Spurenelementen (Jod) risikobehaftet sein. * RDA: Recommended Daily Allowance = Menge der Vitamine und Mineralstoff, die ein durchschnittlicher Mensch täglich zu sich nehmen sollte.

Wann ist eine Nahrungsergänzung trotz der guten Verfügbarkeit frischer Lebensmittel sinnvoll?

Tatsächlich gibt es in den Industrienationen eine ganze Reihe von Personengruppen, die in Bezug auf Mikronährstoffe schlecht versorgt sind. Zu diesen Risikogruppen zählen alle Personen, die sich einseitig ernähren oder die Fastfood zu sich nehmen; alte Menschen, unabhängig davon, ob sie in Heimen oder zu Hause leben; alle Menschen, die eine Gewichtsreduktionsdiät machen, d. h. eine Ernährung, die energetisch unter 1.800 kcal liegt; Personen mit einem Body-Maß-Index unter 18,5. Weiterhin fallen Sportler, Leute mit chronischer Medikamenteneinnahme, Menschen, die sich mehr oder weniger lange in Kliniken aufhalten müssen, Personen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Veganer sowie Schwangere unter diese Gruppe. Dazu kommen noch klinisch definierte Personengruppen. Die Mikronährstoffe, die in den meisten Fällen nicht ausreichend zugeführt werden, sind häufig Vitamin A, Vitamin B12, Vitamin D, Jod, Eisen, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren.

Das Hohenheimer Consensusgespräch “Risikogruppen für Mikronährstoffdefizite“ hat die folgenden Risikogruppen definiert:

  • Unausgewogene bzw. einseitige Ernährung
  • Ältere Menschen insbesondere Heimbewohner
  • Diäten zur Gewichtsreduktion
  • Sportler
  • Chronische Medikamenteneinnahme
  • Chronisch Kranke (z.B. Diabetiker)
  • Veganer
  • Schwangere/Stillende

Der vitaminmangelgefährdete Personenkreis ist in den klassischen Risikogruppen wie Schwangeren, Stillenden, Rekonvaleszenten und Menschen, die einseitige Kost konsumieren (Veganer, Makrobiotiker oder Diätbedürftige, wie z.B. Diabetiker und Personen mit Hypercholesterinämie) ebenso zu finden wie in den altersbedingten Risikogruppen, darunter Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und ältere Menschen. Auch Menschen in besonderen Lebensumständen und mit unorthodoxen Ernährungsgewohnheiten, wie beispielsweise Übergewichtige, Leistungssportler, Studenten und Schichtarbeiter stellen eine eigene Risikogruppe dar. In Großbritannien hat man am Beispiel von Vitamin E und Carotinoiden festgestellt, dass der Gehalt im Blut mit steigendem Einkommen zunimmt. Dies verdeutlicht, dass einkommensschwache Bevölkerungsschichten nicht ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt sind. Verfügbarkeit ist eben nicht nur eine quantitative Frage sondern auch eine Frage der finanziellen Ressourcen und der Mobilität des Einzelnen. Darüber hinaus können regelmäßige Medikamenteneinnahme, insbesondere von Antibiotika und oralen Kontrazeptiva (Anti-Baby-Pille) sowie Rauchen und Alkoholismus den Bedarf an einzelnen Mikronährstoffen erhöhen.

Sind Nahrungsergänzungsmittel für jeden geeignet?

Diese Frage kann grundsätzlich bejaht werden, wenn es sich um Dosierungen im Rahmen der Empfehlungen handelt. Dies bedeutet aber auch, dass die Empfehlungen nicht erheblich unterschritten werden, da hier sonst Unterversorgungen möglich sind. Eine Ausnahme bilden hochdosierte Präparate (meist ergänzend bilanzierte Diäten), die z.B. bei Krebspatienten während der Therapie oft nicht indiziert sind.

Inwiefern ist die Unterscheidung zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen sinnvoll?

Es gibt keinen wirklichen Grund eine solche Unterscheidung vorzunehmen. Der Organismus kann bis auf eine Ausnahme (Vitamin E) nicht zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen unterscheiden, da die Moleküle identisch sind. Lediglich bei Vitamin E unterscheiden sich natürliche und synthetische Formen. In diesem Fall ist die Wirkung des synthetischen um ca. 36% geringer. Dies sollte bei der Dosierung entsprechender Präparate berücksichtigt werden.

Werden Mikronährstoffe aus Multivitaminpräparaten vom Körper überhaupt aufgenommen? Behindern die verschiedenen Inhaltsstoffe sich nicht gegenseitig?

Der wesentliche Unterschied zwischen Mikronährstoffen in Supplementen und Lebensmitteln besteht darin, dass die Mikronährstoffe im Falle der Lebensmittel an eine Matrix gebunden sind, die die Aufnahme eher behindern als dies die Mikronährstoffe in Supplementen je tun könnten. In den meisten Fällen ist die Aufnahme aus Supplementen (physiologische Dosierung angenommen) sogar wesentlich besser. In einer gemischten Kost liegen eine Vielzahl von Mikronährstoffen zusammen mit anderen bioaktiven Stoffen sowie Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten gemeinsam vor. In wie weit hier Behinderungen vorkommen ist völlig unklar und im Gegensatz zu Supplementen nicht untersucht.

Beispielsweise ist Folsäure auch heute noch eines der problematischsten Vitamine, wenn es um die ausreichende Bedarfsdeckung geht, da die Aufnahme der Folsäure aus grünem Blattgemüse sehr gering (3 - 5 %) ist und Leber als Haupt-Folsäure-Lieferant (Aufnahme Folsäure ca. 60 %) in der heutigen Zeit zumeist nicht auf dem Speiseplan steht. Das gleiche gilt z. B. für Eisen, dass aus Fleisch sehr viel besser aufgenommen wird, als aus Gemüse.

Wie häufig sollen Multivitamine eingenommen werden?

Nur sehr wenige Vitamine können überhaupt gespeichert werden. Dazu gehören Vitamin A und Vitamin E sowie das wasserlösliche Vitamin B12. Alle anderen Vitamine sollten täglich zugeführt werden um eine kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten. Wenn man sich entschieden hat Multivitamine einzunehmen oder dies nötig erscheint, so sollte man dies täglich tun, da eine sporadische Einnahme nicht wirklich zur Deckung des Tagesbedarfes beitragen kann.

Wodurch unterscheiden sich die neuen Formeln für Centrum Base und Generation 50 + von den bisherigen Produkten?

Die beiden neuen Centrum Produkte wurden nach den neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen über Vitamine und Mineralstoffe so weiterentwickelt, dass sie die Bedürfnisse der Konsumenten noch besser erfüllen.

Was genau ist anders?

Neben einer potentiellen Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen hinaus werden durch die neue Rezeptur zusätzlich auch weitere präventive Wirkungen der Inhaltsstoffe berücksichtigt. Im Vordergrund steht nach wie vor die Sicherstellung der Versorgung mit ausreichend Mikronährstoffen. Centrum liefert alle wesentlichen Mikronährstoffe komplett in einer Caplette. Centrum ist ein wertvoller Beitrag zur ausgewogenen Ernährung und kann eine gesunde Ernährung sinnvoll ergänzen.

Was ist der Hintergrund zu dieser Entwicklung?

Die in den letzten Jahren erforschten und wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnisse, dass Vitamine und Mineralstoffe über ihre rein nutritiven Wirkungen (z.B. als Bausteine im Stoffwechsel) auch darüber hinaus gehende vorbeugende, präventive Funktionen haben, wurden in die neue Formeln einbezogen und umgesetzt. Durch eine intelligente und sinnvolle Kombination von Mikronährstoffen werden einzelne Indikationen bzw. Befindlichkeiten positiv beeinflusst. Der Verbraucher erhält damit einen neuen zusätzlichen Nutzen.

Welchen Nutzen hat der Verbraucher?

Denn das neue Centrum unterstützt besonders Abwehrkräfte, Energie und mehr. Dies wird auf der Verpackung durch entsprechende Piktogramme dargestellt: Abwehrkräfte, Gelassenheit, Knochengesundheit, Energie, Augengesundheit, Gesunde Haut, Muskeln / Herzgesundheit und Blutbildung. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den einzelnen Nährstoffen und den entsprechenden Zusatznutzen dargestellt.

Warum wurden manche Vitamine und Mineralstoffe erhöht oder verringert bzw. warum wurden die Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen verändert?

Die Zufuhr an den einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen wurde an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. Dabei unterstützt die neue besondere Kombination der Mikronährstoffe die zusätzlichen gesundheitlichen Vorteile oder Zusatznutzen wie z.B. Abwehrkräfte und Energie.

Was genau ändert sich an den Formulierungen?

  Centrum Base Centrum
Generation 50+
Nährstoffe Einheit Bisherige Formel Neue Formel Bisherige Formel Neue Formel
Vitamin A* µg 800 800 800 800
Lutein µg 1000 500 1000 1000
Vitamin E mg 10 15 12 18
Vitamin C mg 60 100 120 120
Vitamin K mg 30 30 30 30
Vitamin B1 mg 1,4 1,4 2,1 1,65
Vitamin B2 mg 1,6 1,75 2,4 2,1
Vitamin B6 mg 2 2 3 2,1
Vitamin B12 µg 1 2,5 3 3
Vitamin D µg 5 5 5 5
Biotin µg 150 62,5 150 75
Folsäure µg 200 200 300 300
Niacin mg 18 20 18 24
Pantothenat mg 6 7,5 6 9
Calcium mg 162 162 162 162
Phosphor mg 125 125 125 125
Magnesium mg 160 100 100 100
Kalium mg 40 40 40 40
Chlorid mg 36,3 36,3 36,3 36,3
Eisen mg 4 5 3,5 2,1
Jod µg 100 100 100 100
Kupfer µg 1000 500 1000 500
Mangan mg 1 2 1 2
Chrom µg 25 40 60 40
Molybdän µg 25 50 25 50
Selen µg 25 30 25 30
Zink mg 5 5 5 5

*Centrum Base: 25% als Beta-Carotin. Centrum Generation 50+: 50% als Beta-Carotin.

Besteht die Gefahr einer Überdosierung?

Nein - eine Überdosierung an Vitaminen und Mineralstoffen - auch bei täglicher Verwendung von Centrum - ist nicht möglich, weil alle enthaltenen Inhaltsstoffe in nutritiven Mengen enthalten sind. Nutritive Mengen an Nährstoffen sind Mengen, die bei ausgewogener Ernährung mit täglich 5 Portionen Obst und Gemüse auch über die Nahrung zugeführt werden können. Die Aufnahme einer Nährstoffmenge oberhalb der Zufuhrempfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wird fälschlicherweise oft mit einer "Überdosierung" und damit mit einem gesundheitlichen Risiko gleichgesetzt. Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln müssen sich schon aus lebensmittelrechtlicher Sicht grundsätzlich bei der Dosierung von Nährstoffen an dem Kriterium der Sicherheit orientieren. Die so genannten ‚sicheren Höchstmengen’ (festgelegt von der Europäischen Behörde EFSA) werden in den Centrum-Produkten deutlich unterschritten. Damit sind die in den Produkten enthaltenen Mengen als sicher einzustufen, auch wenn mit der normalen Ernährung natürlich auch Vitamine und andere Nährstoffe aufgenommen werden.

Was bedeutet es, wenn ein Mikronährstoff unter 100 % der Tagesbedarfsdeckung liegt?

Centrum soll eine gesunde Ernährung nicht ersetzen sondern ergänzen. Das Ziel ist eine ausbalancierte Formulierung mit optimaler Wirkstoffkombination, welche unabhängig von den empfohlenen Tagesmengen ist. Wichtig ist insbesondere auch die Darreichung von kritischen Nährstoffen, die über normale Lebensmittel in der Praxis eben nicht ausreichend aufgenommen werden können. Dies bestätigen aktuelle Erhebungen.

Wodurch unterscheidet sich Centrum von anderen Multivitaminprodukten?

Centrum und Centrum Generation 50+ orientieren sich sehr genau an den Bedürfnissen ihrer Verwender und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in sinnvoll aufeinander abgestimmtem Verhältnis und garantiert gleichbleibend hoher Qualität. Jede einzelne Caplette ist mit einem speziellen Coating, einem Überzug versehen, der die empfindlichen Inhaltstoffe vor Licht und Sauerstoff schützt.

Wie wird die Centrum Herstellung kontrolliert?

Alle Centrum Produkte unterliegen strengen, regelmäßigen Kontrollen und tragen ein Qualitätssiegel. Die Herstellung erfolgt nach GMP-Standard (=Good Manufacturing Practice). So bietet Centrum Sicherheit und Qualität von der ersten bis zur letzten Caplette. Die kontrollierten Markenprodukte von Centrum ermöglichen es, die Ernährung sinnvoll und zuverlässig mit hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen zu ergänzen.

Was ist der Unterschied zwischen den Produkten Centrum und Centrum Generation 50+?

Die Nährstoffmengen der Centrum- Produkte orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der speziellen Zielgruppen und werden entsprechend dem aktuellen Stand der ernährungsmedizinischen Erkenntnis festgelegt. Centrum enthält alle Vitamine sowie wichtige Mineralstoffe und eignet sich für den 19-50 jährigen Verbraucher. Centrum Generation 50+ wurde für Erwachsene über 50 Jahre entwickelt. Die Zusammensetzung ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Personen ausgerichtet.

Was sind die Hauptnutzen eines Multivitaminprodukt wie Centrum?

Centrum kann mit dazu beitragen, potentielle Vitamin- und Mineralstofflücken infolge einer unausgewogenen Ernährung zu schließen. Es kann damit auch einem Vitamin- und Mineralstoffmangel vorgebeugt werden. Darüber hinaus kann Centrum die allgemeine Gesundheit unterstützen und zu einem täglichen Wohlbefinden beitragen.

Centrum Cardio

Was kann Centrum Cardio für meine Herzgesundheit bzw. meinen Cholesterinspiegel tun?

Centrum Cardio wurde speziell formuliert, um die Gesundheit des Herzens zu unterstützen. Ein gesunder Cholesterinspiegel und gesunde Blutgefäße sind dabei wichtig für ein gesundes Herz.
Zwei Centrum Cardio Capletten täglich eingenommen, liefern 1000 mg an Pflanzensterinen. Mit Hilfe dieser Menge kann der Cholesterinspiegel auf einem gesunden Level gehalten werden.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist ein lebenswichtiger, fettähnlicher Stoff, der in allen Zellen des menschlichen Körpers als Bestandteil der Zellmembran vorkommt und Ausgangsstoff für die Produktion wichtiger körpereigener Stoffe (Vitamin D, Gallensäuren, Hormone der Nebennierenrinde, Geschlechtshormone) ist. Cholesterin wird zum größten Teil (ca. 80 %) von der Leber selbst hergestellt oder gelangt über die Nahrung in den Körper (ca. 20 %).

Wieso ist Cholesterin gefährlich?

Cholesterin wird in Form von Lipoproteinen über das Blut transportiert (HDL = High Density Lipoprotein –„gutes“ Cholesterin; LDL = Low Density Lipoprotein –„schlechtes“ Cholesterin).
Gefährlich ist das „schlechte“ LDL-Cholesterin nicht aber das „gute“ HDL-Cholesterin. Das LDL-Cholesterin bewirkt eben diese Cholesterinablagerungen in den Gefäßwänden, da es das Cholesterin aus der Leber in das Gewebe bzw. die Zellen bringt. Das HDL-Cholesterin hingegen wirkt diesem Effekt entgegen: Es transportiert überschüssiges Cholesterin zur Leber, wo es abgebaut wird. Im Unterschied zum LDL-Cholesterin-Wert, der möglichst niedrig sein und eine bestimmte Grenze nicht übersteigen sollte, ist daher ein hoher HDL-Cholesterin-Wert günstig.

Was sind Pflanzensterine und wo kommen sie natürlicherweise vor?

Pflanzensterine sind fettähnliche Substanzen, die natürlicherweise in Pflanzen vorkommen und zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören. Sie ähneln in ihren Strukturen der des Cholesterins und erfüllen in Pflanzen ähnliche Funktionen wie das Cholesterin bei Mensch und Tier: Sie sorgen für die Aufrechterhaltung der Membranstruktur und -funktion der Zellen.
Pflanzensterine kommen hauptsächlich in fettreichen, pflanzlichen Nahrungsmitteln wie z.B. Nüssen, Sojabohnen, Pflanzenölen, Hülsenfrüchten und Sonnenblumenkernen vor. Es ist jedoch nicht ganz einfach, täglich genug von diesen Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen, damit die Menge der verzehrten Pflanzensterine ausreicht, um den Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen. Um auf 1.000 mg Pflanzensterine pro Tag zu kommen, müsste man täglich 300 ml Sonnenblumenöl oder 1 kg Walnüsse zu sich nehmen.

Wie können Pflanzensterine den Cholesterinspiegel beeinflussen?

Die Wirkung der Pflanzensterine besteht in einer Verminderung der Cholesterin-Aufnahme durch den Körper, dadurch können die Pflanzensterine helfen, einen gesunden Cholesterinspiegel zu erhalten. Cholesterin gelangt über den Dünndarm in die Blutbahn. Aufgrund ihrer ähnlichen Struktur können die Pflanzensterine die Aufnahme des Cholesterins in die Blutbahn blockieren. In der Folge nimmt der Körper weniger Cholesterin auf. Das nicht aufgenommene Cholesterin und die Pflanzensterine werden gemeinsam über den Darm ausgeschieden. Der Gesamt- und der LDL-Cholesterinspiegel werden positiv beeinflusst. Das gute HDL-Cholesterin wird dabei nicht beeinträchtigt und kann weiterhin als Schutzfaktor dienen.

Beeinträchtigt die in Centrum Cardio enthaltene Menge an Vitamin K die Wirkung von Marcumar?

Vitamin K ist u. a. für die Bildung von Blutgerinnungsfaktoren in der Leber mitverantwortlich; deshalb gilt Vitamin K aufgrund der Wirkungsweise als Gegenspieler von Blutgerinnungshemmern wie beispielsweise Marcumar Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) weist darauf hin, dass keine besondere Diät bei der Einnahme von Blutgerinnungshemmern erforderlich ist. Der Verzicht auf Vitamin K-reiche Lebensmittel wie Leber, Spinat und Kohlgemüse ist unnötig. Die Ernährung sollte abwechslungsreich und vollwertig sein.
Die in Centrum Cardio enthaltene Menge an Vitamin K von 30 µg ist für Personen, die solche Medikamente verwenden, deshalb nicht von Bedeutung und entspricht Mengen, die über eine normale abwechslungsreiche Ernährung aufgenommen werden (z.B. sind in 100 g Spinat 300 µg und in 100 g Rosenkohl 250 µg Vitamin K enthalten). Vitamin K ist neben der Bildung von Blutgerinnungsfaktoren auch für den Knochenstoffwechsel wichtig und sollte deshalb in einem Multivitamin nicht fehlen.

Was ist in Centrum Cardio enthalten?

Centrum Cardio ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit allen 13 Vitaminen, den Mineralstoffen Calcium, Phosphor und Magnesium und den Spurenelementen Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Chrom, Selen und Zink.
Darüber hinaus sind in Centrum Cardio in der Tagesportion von 2 Capletten 1000 mg Pflanzensterine enthalten.

Sind Pflanzensterine schädlich?

Pflanzensterine sind nicht schädlich, da wir sie ja ohnehin mit der Nahrung natürlicherweise aufnehmen. Um eine Menge von 1000 mg Pflanzensterinen mit der Nahrung aufzunehmen, sind täglich z.B. 300 ml Sonnenblumenöl oder 3KG Walnüsse notwendig.
Man sollte jedoch nicht mehr als 3 g / Tag an Pflanzensterinen zu sich nehmen. Dieser Hinweis befindet sich auch auf der Packung. Mit der Tagesdosis von 1000 mg bzw. 1 g sind wir damit völlig sicher und unbedenklich.

Welches Cholesterin beeinflussen die Pflanzensterine?

Die in Centrum Cardio enthaltenen Pflanzensterine haben einen Einfluss auf das Cholesterin, welches mit der Nahrung aufgenommen wird. Auf die körpereigene Herstellung von Cholesterin haben sie keinen Einfluss.
Statine (auch CSE-Hemmer genannt) sind dagegen Medikamente, die direkt in die körpereigene Cholesterinsynthese eingreifen und verhindern, dass der Körper Cholesterin produziert bzw. sorgen aus diesem Grund dafür, dass das „schlechte“ LDL-Cholesterin aus dem Blut in die Zellen eingebaut wird, da aufgrund der verminderten Produktion von Cholesterin, dem Körper bzw. den Zellen suggeriert wird, sie hätten einen „Cholesterinmangel“ und deshalb die Zellen vermehrt Cholesterin aus dem Blut aufnehmen. Dadurch sinkt der Cholesterinspiegel.

Kann Cardio zusammen mit Statinen eingenommen werden?

Centrum Cardio ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für cholesterinsenkende Arzneimittel.
Personen die Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (z. B. Statine) einnehmen, sollten das Produkt nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich nehmen. Dieser Hinweis befindet sich auch auf der Packung.