
Gemüsemuffel und Suppenkasper gewinnen
Obst und Gemüse sind für eine ausgewogene Ernährung und damit für die Versorgung des kindlichen Organismus mit allen Nährstoffen überaus wichtig. Doch was tun, wenn mein Kind beides ablehnt?
- Kinder greifen eher zu, wenn Obst und Gemüse in mundgerechten Happen angeboten werden, als dass sie einen ganzen Apfel oder eine unzerkleinerte Karotte essen.
- Werden Gemüsestreifen mit kindgerechten Joghurtdips serviert, greifen auch Gemüsemuffel zu.
- Der bunt gemischte Salat wird von manchen Kindern abgelehnt, wenn eine einzige Zutat nicht gemocht wird. Besser: ein kleines Salatbuffet anrichten, von dem sich jeder seine eigene Salatmischung herstellen kann. Eventuell auch unterschiedliche Salatsaucen anbieten. Noch besser kommt das Ganze an, wenn die Kinder beim Schnippeln helfen dürfen.
- Fein geraspeltes Gemüse kann bestens unter Saucen gemischt werden. Über Zucchini oder Möhren in der Bolognese-Sauce wird es kaum Beschwerden geben.
- Auch die heiß geliebten Kartoffelpuffer oder Reibekuchen lassen sich zum Beispiel mit geriebenen Zucchini oder Möhren aufwerten.
- Pürierte Suppen kann man aus unzähligen Gemüsearten herstellen, wie Tomaten, Kartoffeln, Erbsen, Brokkoli, Blumenkohl, Spargel. Sind keine Gemüseteile mehr identifizierbar, lässt sich mancher Suppenkasper überzeugen, dass sich das Probieren lohnt. Ein paar Wurststückchen (es muss gar keine ganze Wurst sein) oder geröstete Vollkorntoast-Würfel erhöhen die Attraktivität der Suppe zusätzlich.
- Vorbild sein: Eltern, die mit gutem Beispiel vorangehen, ersparen sich und ihren Kindern meist viel umständliche Überzeugungs- und Überredungsarbeit.
- Obst- und Gemüsesäfte können eine der fünf täglichen Obst- oder Gemüseportionen ersetzen.
- Hartnäckigen Obst- und Gemüseverweigerern und Kindern, die wenig Obst essen, können speziell auf den kindlichen Nährstoffbedarf abgestimmte Nahrungsergänzungen wie z.B. Centrum Junior zur besseren Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen gegeben werden.


